Ostern, Auffahrt, Pfingsten

Jeden warmen Tag geniessen wir in vollen Zügen. Diesen Frühling wurden wir damit nicht verwöhnt. Immer wieder gab es Temperatureinbrüche, die Heizung, worüber ich sehr froh bin, ist immer noch in Betrieb.

 

Mein Garten gibt sich grosse Mühe, aber das Grünzeug wächst nur langsam. Die Schnecken freuen sich natürlich über die grosse Feuchtigkeit und verschlingen das zarte Grün, sobald die Sämereien gekeimt haben.

Dafür freuen wir uns an den vielen Blumeninseln, die überall das Grundstück verzaubern.

Viele liebe Leute haben uns bereits besucht . Alle Betten wurden dieses Jahr schon beschlafen. Zusammen gearbeitet, gespielt und das Leben genossen haben wir auch schon reichlich.

Der bisherige Bassin-Untergrund soll ersetzt werden. Das alte Kies Sandbett wird entfernt. Die Lieferung der Baumaterialien erfolgt pünktlich. Wann wird das Plätzchen fertig?

Im Atelier und auf den Korbertischen entstehen schöne Produkte.

 

Frühling ?

Bis Weihnachten konnten wir immer wieder draussen „käfelen“. Jetzt warten wir sehnsüchtig auf warme Sonnentage.

Unser Winter war zwar mild, es gab wenige Tage mit Minusgraden, dafür hat es sehr oft ausgiebig geregnet. Und jetzt kommt noch der Wind dazu, das macht die ganze Sache auch nicht angenehmer. Es blüht zwar hier und da, aber die Stunden, die man draussen verbringen kann sind rar.

Aber auch vom Haus aus kann man wunderbar beobachten, sei es das Vogelhäuschen unmittelbar vor dem Küchenfenster oder was sich etwas weiter hinten im Grundstück tut.

Herbst – Winter

Der sehr heisse und trockene Sommer wurde von einem schönen und warmen Herbst abgelöst.

Der Garten erlebte eine zweite Vegetationszeit und hat uns mit Früchten und Gemüse verwöhnt.

Nebst ernten, verwerten und geniessen, kam auch das kreative Gestalten nicht zu kurz.

 

Sommer

Wir haben ihn voll ausgekostet, den heissen Sommer. Gut gab es etliche Arbeiten im Haus zu erledigen so waren wir wenigstens am Schatten.

Im Garten läuft nicht alles so rund wie erhofft. Ich denke gerade wegen der grossen Trockenheit leiden auch unsere armen Mäuse unter Hunger. Salate verschwinden und lassen bloss ein Loch übrig. Während des Tages und in der folgenden Nacht bedienen sie sich bei zwei Kürbisstauden. Die Wurzeln haben sie gesättigt, aber über der Erde sieht es traurig aus.

Und dann haben wir wieder einmal „Chalon dans la rue“ genossen!

Ein kleiner Einblick.

Am 26. Juli wird unser sechster Enkel Elias in Brasilien geboren. Wir freuen uns riesig.

Am 26. Juli wird unser sechster Enkel Elias in Brasilien geboren. Wir freuen uns riesig.

Nach der Kartoffelernte kann ich meinen kleinen Garten neu organisieren.

Der Sommer bringt uns heisse und trockene Tage. Temperaturen von bis zu 39° C. sind an der Tagesodrnung. So viel Wärme habe ich hier noch nie erlebt. Am liebsten würden wir uns nur von Grundnahrungsmitteln 🙂  ernähren.

Am Morgen bevor es zu heiss ist trage ich Wasser um all meine verschiedenen Gärtchen vor und hinter dem Haus zu wässern.

Ich, als völlig gartenunerfahren, freue mich über alles was bis jetzt gut gediehen ist.

Die ersten Tomaten haben wir bereits geerntet, viele weitere werden folgen.

Salate, Kürbisse, Gurken und Zucchetti teilen sich das Hügelbeet mit den Nesseln. Alles was gewässert wird gedeiht prächtig. Die Nesseln haben das Nachsehen.

Die Kartoffeln sind zum Ernten bereit. Wie viel die Mäuse schon gefressen haben, wird sich zeigen. Wir bräuchten einmal einen guten Mauser.

Leider sind die vielen Kapuziner-Kresse-Blümchen von einem kleinen grauen Rüsselkäferchen befallen und sterben alle ab. Schade.

Zwischendurch versuchen wir uns in unserem grossen Planschbecken zu erfrischen. Die Wassertemperatur ist tagsüber auf ca. 30° C. Über Nacht vermag sie um 3° zu sinken.

Auf meinen Wunsch hin hat Jürg mir einen Sonnenkocher gebastelt. Bereits während der Herstellung sind uns Verbesserungen eingefallen, das Holz war aber schon zugeschnitten.

Jetzt kocht er seine erste Mahlzeit. Ratatouille mit Rosmarin-Kartoffeln, die aus Geschwellten vom Vortag entstanden sind. Das Gericht ist jetzt etwa eine Stunde bei ca. 110° im „Ofen“.

Ich stelle den Ofen immer der Sonne nach und richte den Spiegel so, dass möglichst wenig Schatten im Ofen entsteht. Ab und zu erreicht mich ein würziger Lufthauch.

Jürg und ich schieben im Moment eine ruhige Kugel. Wir sind alleine und geniessen das zu machen, was grad ansteht. Hauptsächlich Garten, Umbau, Spielen und Baden. Diesen Sommer erhalten wir endlich unser eigenes Badezimmer, so quasi „à l’étage“.

Noch eine ganze Woche haben wir Zeit, dann erwarten wir Gäste und das Programm wird etwas umgestellt. Wir freuen uns.