Herbst und Winter

Die heurige Weihnachtskarte mit Handbeglitzerung und Versand Auslage.

Ausflüge

Immer wieder zu unseren Lieblingsétangs. Und mit den Velos unterwegs zu sein ist immer sehr vergnüglich und tut gut.

Ausflug nach Mâcon

Mâcon liegt etwa 1 Stunde Fahrt südlich von uns an der Saône. Eva hat das Städtchen mit ihrer Cousine Annemarie besucht. Mit Regenschirmen sind sie ausgerückt, doch das Wetter hat sich von der bestmöglichen Seite gezeigt.

Tiere

Während unserer hühnerfreien Zeit besucht uns Argentine täglich. Sie wohnt und schläft bei Nachbars, den Tag verbringt sie bei uns, ständig auf der Suche nach Futter. Deshalb stecken wir einen kleinen Zaun um unseren Garten, welchen sie respektiert. Ist hingegen die Türe offen und niemand in der Nähe, stelzt sie zielstrebig auf Lülüs Futtergeschirr zu. Auch sie wird schlussendlich vom Fuchs geholt. So schade!

Der Stall ist frisch gekalkt, bereit, neue Hühner aufzunehmen. In den Herbstferien kauft Eva zusammen mit Elias und Ravi drei neue Hühner in Louhans auf dem Markt: Mme Rouge, Mme Brune et Mme Noire

Nur drei Wochen später fehlt Mme Brune. Eva findet nur noch einen kleinen Federhaufen vor.

Notbehelfsmässig baut Jürg einen Käfig aus Bambus, in welchem die beiden Übriggebliebenen sich mit wenigen Quadratmetern begnügen müssen. Die Hühner tragen wir am Morgen in den Käfig. Am Abend finden sie alleine zurück in den Stall.

Zuerst erkundigen wir uns bei Nachbarn, Bekannten und im Jardival nach weiteren Möglichkeiten: Elektrozaun, hoher Gitterzaun mit Paletten unten, vergrabenes Gitterwerk vor dem Zaun, um das Graben zu verhindern und Kombinationen von alldem. Schliesslich bestellen wir einen 12 m2 Käfig, der zuverlässig vor dem Fuchs schützen soll – so hoffen wir.

Während Marvin aus Villegaudin längere Zeit in der Schweiz weilt, nehmen wir sein Zwerghuhn mit Gockel bei uns auf. Sie wohnen im eigenen Ställchen, tags sind sie zusammen mit unseren Hühnern im Gehege. Etwa eine Stunde vor dem Einnachten lassen wir sie jeweils frei weiden, jemand von uns ist dann in der Nähe am Hühnerhüten … :-S

Lülü hat sehr gerne, wenn wir ebenfalls draussen sind: sie jagt die Trauerweide rauf und runter oder springt auf die Abdeckplane des Hühnerkäfigs wenn jemand sich darunter zu schaffen macht oder rast die Pergola hinauf aufs Dach und angelt nach der ausgestreckten Hand. Oft sucht sie sich jedoch drin ein warmes, ruhiges Plätzchen. Da ist sie auch einfacher zu fotografieren…

Aus der Werkstatt

Buch restaurieren

Tausendundeine Nacht, eine Ausgabe aus dem vorletzten Jahrhundert, hat Dimé beschädigt im Broki gekauft. In der Werkstatt hat Jürg, so gut er es vermochte, das Buch restauriert.

Djembe neu bespannen

Eine Freundin vermittelte mir ein Djembe mit gerissener Haut. Wenn ich es neu bespannen möchte, dürfe ich das Instrument behalten. Die Eigentümerin könne es wegen Arthritis sowieso nicht mehr selber spielen und daher lohne sich das Bespannen lassen nicht für sie.

Die Aufgabe reizt mich, im Internet suche ich Anleitungen und finde etliche solche. Nachdem die bestellte afrikanische Geissenhaut eingetroffen ist, mache ich mich dahinter: zuerst die Haut rundherum lochen, dann über Nacht wässern. Dann das Seil am Djembe rundherum ausfädeln und lockern, bis ich die Eisenringe entfernen kann. Den losen Eisenring in die neue Haut einpacken, denjenigen mit den Seilschlaufen darübergestülpt und das Seil wieder eingefädelt, dann langsam spannen. Das Fädeln braucht etwas Zeit, aber die habe ich ja. Da sich der Spannring immer noch zu weit oben befindet baue ich eine Spannvorrichtung. Doch auch mit dieser vermag ich den Ring nicht tiefer zu ziehen. Nach dem vierten Mal lösen und neu ansetzen und spannen schneide ich den überstehenden Rand weg und lasse es eine Woche trocknen. Das Fell ist zwar gut gespannt, aber der Ring ist zu hoch, die Trommel lässt sich nicht spielen.

So entferne ich nochmal alles und bestelle eine neue Haut. Die beiden Ringe lassen sich nicht mehr, wie vorher, über die Öffnung schieben. Entweder haben sich die Ringe zusammengezogen oder das Holz gedehnt. Ich rasple und feile also rundherum wenige Millimeter Holz weg, bis die Ringe wieder darübergleiten. Nach der fünften Montage und Spannung ist das Instrument endlich wieder hergestellt!

Neuer Gegengriff für den Dampfkochtopf

Am (ur-)alten Duro bricht der Gegengriff aus Bakelit weg. Bei Kuhn-Rikon finde ich Ersatzteile, die scheinen aber nicht zu passen. Als ich nach der Typennummer suche merke ich, dass der Dampfkochtopf von V-Zug ist! Auf deren Homepage gibt es jedoch nur noch Steamer und Backöfen und keine Dampfkochtöpfe mehr oder gar Ersatzteile dafür.

Also mache ich mich daran, aus einem Abschnitt der eichenen Küchenabdeckung einen Gegengriff herzustellen. Er bewährt sich seither gut.

Büchergestell aus Bambus

Bei den Waldviertlern hat Eva ein einfaches Gestell gesehen, das man gegen die Wand stellt. Könnte Jürg nicht so etwas aus Bambus machen?

Kerzen

Teelichter brennen oft nicht vollständig aus. Dazu hatte es im „Adventskalender“ von Caro jeden Tag ein Teelicht, auf dessen Grund bei flüssigem Wachs ein Bild der Grosskinder sichtbar wurde. Sobald das Wachs wieder fest wurde, verschwand das Bild. So versah ich leere Alubecher mit neuem Docht (aus wachsgetränkter Baumwollschnur) und füllte diese mit dem verflüssigten Restwachs: die Bilder pulte ich heraus, neue Teelichter wandern ins Depot.

Stuhl auffrischen

Aus dem Puce hat Eva vor einiger Zeit diesen Stuhl mitgebracht; für mich war es immer der „Inquisitoren Stuhl“. Kolonialstil, lederbespannt, unbequem und dazu noch wacklig; alle Leimstellen waren lose.

Häuschen im Bambushain

Kleine Ergänzung über Neujahr mit Elias zusammen

Neuanschaffung

Neu: Kompresser, im Stall auf einer Konsole montiert.

Lippenschminke

getrockneter Randensaft, leicht befeuchten, als Lippenrouge verwenden (nicht kussecht, im Gegenteil!)

Im Ausgang

Nach langer Durststrecke wieder einmal ins Konzert!

Auf dem Markt in St. Germain fragt mich der Marktfahrer von Visargent, ob ich nicht Körbe verkaufen komme auf dem Nachtmarkt in Lons le Saunier. Ein kleiner Märit mit live Musik Mitte September. Ich mag nicht verkaufen gehen, aber Eva und ich besuchen den Markt aus Gwunder.

Bei der Gelegenheit schlendern wir auch durch die Stadt, sehen Veranstaltungshinweise und Museen und Theater, essen etwas auf der Terasse des Café du Théatre, fast wie Ferien.

Eine Woche später haben wir Tickets für’s Theater in Lons: die szenische Aufführung von Vivaldis und Piazzollas vier Jahreszeiten.

Ein junges Streicherensemble setzt die beiden Jahreszeitenvertonungen auf der Bühne in Szene, huscht herum und schart sich wieder zusammen, mischt zuweilen beide Frühlinge oder Herbste zusammen und wird dabei von einem Theorbe Spieler unterstützt. Wir sind begeistert.

Weitere Besuche in Lons machen wir anlässlich eines Doppelkonzertes von Barba Loutig, einer bretonischen a capella Frauengruppe und dem jazzigen Ensemble Bloom, letzte Veranstaltung 2021 der Cité de la voix.

Vor Weihnachten machen wir unser traditionelles „Geschäftsweihnachtsessen“ (es ist allerdings das erste Mal, aber vielleicht nicht das letzte) ebenfalls im Café du Théatre in Lons.

Aus der Küche

Brote

Zu Weihnachten bekommen wir und unsere drei Kinder Annik, Kasper und Sabin je zwei Brotbackbücher von Lutz Geissler (Das Plötzprinzip). Vom Plötz – Blog lässt sich Eva schon länger begeistern, eines der Bücher hatte Sabin aus der Bibliothek ausgeliehen.

Da alle drei Familien unserer Kinder zwischenzeitlich einmal in Quarantäne waren, stürzen sich alle, da sie auch alle schon vorher Brotbäcker waren, mit Begeisterung, Hingabe und Ausdauer ins Handwerk. Manchmal kommen pro Tag mehrmals neue gelungene Bäckereifotos in den Familien-Chat, mit Angabe der Seitenzahl…

Pesto

Sommer bis Herbst habe ich immer ziemlich viel Basilikum. In guten Jahren kann ich 2 – 3 Mal ernten um Pesto herzustellen. Dieses Jahr konnte ich, wetterbedingt, nur eine Ernte verarbeiten.

Aus dem Garten

Musik

Zu unserer grossen Freude wird oft mehrmals in der Woche in unterschiedlichen Besetzungen musiziert. Meist fährt Jürg mit Gitarren, Banjo und Kontrabass entweder nach Sens sur Seille oder Bouhans, oder die Freunde reisen mit Bratsche, Akkordeon, Accordina, B-Horn, Piano, Trommeln und Cajon hierher. Wenn wir mit den beiden Xylophön unterwegs sind, braucht’s fast noch ein zusätzliches Fahrzeug.

Hier der link zum kleinen Musikclip vom Dezember:

Besuch

Sabin und Familie besuchen uns im Herbst eine Woche und wieder über Neujahr. Zusammen mit Dylan bauen Elias und Ravi eine Festung oder spielen ihr eigenes Ballspiel auf dem Trampolin. Und immer wieder: Lego.

Nachbarn aus der Feldheimstrasse sind treue Besucher. Hier geniessen wir Mitte September gemeinsam einen der letzten lauen Herbstnächte draussen.

Sommer 2021

Sommer war auch eher cool:

Stellten nicht mal unsern Pool.

Dank der reichen Regenfälle

Wuchs das Gras auch ziemlich schnelle.

Bin drum öfter als seit Jahren

Mit dem Mäher rumgefahren.

Mit das beste

War’n die Gäste.

Und die vielen Pizzen

Brachten uns zum Schwitzen!

Freun uns auf den Herbst, wir zwei

Vielleicht bist auch du dabei?

 

Ausflüge

Oft sind wir, wenn Wind und Wetter es erlauben, mit unseren Bikes unterwegs, und sei’s auch nur ein abendlicher Ausflug zum Etang de Montarlot, welcher dies Jahr ohne Wasser ist.

Tiere

Hier ist fast nur von Lülü zu berichten. Und ihren Mäusen. Und von Argentine. Und vom Pirätli. Und dann noch von den Krebsen!

Korben

Wegen eines bestellten Korbes legte ich im Juni Weiden ein und verarbeitete diese während der folgenden Woche zu Korbwaren.

Garten und Pflanzen

Viel Blühendes, eine schöne Kartoffelernte und das üppige Wuchern begeistern uns diesen Sommer.

Werkstatt

Eva entdeckt im Mittelalter Kochbuch einen Schwingbesen. Woraus ist der wohl gemacht? Mit Weiden? Jürg probiert es mit Bambus: es geht!

Aus dem Holz von Marvins Gartentor fertige ich die Töne zu einem Alt Xylophon. Dazu wird ein Glockenspiel wieder flott gemacht und gestimmt. Mit diesen beiden und etlichen anderen Instrumenten und mit vielen Freunden verbringe ich viel Zeit zur Herstellung der Spätsommermusik: Song vo de Xylophön. Hier der link zum Video:

Unser Nachbar Mounir hat zwei Ouds, aber beide sind defekt und haben keine oder wenig Saiten. Ich restauriere sie und kann sie ihm eine Woche später spielbereit wieder zurückbringen. Den Erbauer des Instruments habe ich im Internet gefunden: er spielt dort zusammen mit seinem Bruder in einem klassischen algerischen Orchester.

Essen, trinken, geniessen

Sobald wir genügend Leute waren, wurde eingeheizt. Einmal war es innerhalb einer Woche drei Mal! Nach den Pizzas schob Eva noch Pizzabrot, Ruchbrot und Zopf nach. Einmal haben wir sogar noch am übernächsten Morgen das Brot im Ofen aufbacken können.

Sommergäste

Trotz etlichen Absagen hatten wir doch einige Gäste, manchmal auch nur für ein (Pizza) Nachtessen. Thomas und Anja verbrachten mit ihren zwei Kindern eine Regenwoche bei uns anstatt auf dem Fahrrad. Am Schluss sind sie dann doch noch losgeradelt. Leider waren die Zeltplätze entlang des Doubs damals alle überschwemmt und sie mussten Zusatzkilometer anhängen, bis sie ihr Zelt privat irgendwo aufstellen konnten.

Unterhalten

Unterhalt: das sind narürlich erst mal Arbeiten im und ums Haus. Aber natürlich ist Unterhaltung auch unser tägliches Spiel und die vielen tollen Musizierstunden mit Eva und Robi. Manchmal auch mit Walter und Marvin. Und all die Zeit, in welcher wir uns mit dem Xylophon Song beschäftigt haben.

Stimmungen

Frühling 2021

Frühling war wohl nicht der Beste,

Rather wet and rather cold,

Eher spärlich kamen Gäste,

Hühner hat der Fuchs geholt.

Doch der Garten und die Weiden,

Gutes kochen, täglich spielen:

Das gefällt uns allen beiden.

Ebenso wie all die vielen

Kleinen Touren mit dem Rad.

Dazu töpfern, filzen, schleifen,

Das zu können tut uns wohl.

Hören gern die Vögel pfeifen:

Kuckuck, Nachtigall, Pirol.

Immer wieder heizen…

Bis Ende Mai müssen wir immer wieder heizen und brauchen entsprechend Holz. Da M. Goux wegen der Corona Massnahmen nicht auslieferte, sind wir einige Male mit unserem Budeauto hin und her gefahren.

Weidenarbeiten im Frühling

Eine weitere Frühlingsarbeit: Weiden schneiden, sortieren, einige Bünde austreiben lassen und schälen, die anderen zum trocknen stellen und die letztjährige Ernte ins Vorratslager bringen.

Tiere

Lülü ist sehr anhänglich seit Ponpon nicht mehr hier ist. Sie bleibt eine gute Jägerin und bringt immer wieder Wühlmäuse, hie und da erwischt sie halt auch eine Eidechse.

Unsere Hühner erhielten regelmässig Besuch von einem der Hähne des Nachbarn. Er blieb den ganzen Tag über, zeigte ihnen Futter an, griff ein, wenn es Streit gab und flog am Abend wieder zurück in seinen Stall. Bis am Samstag dem 15. Mai, da muss abends vor der Schlafenszeit der Fuchs vorbeigekommen sein. Wir haben am folgenden Sonntag nur noch an vier Stellen Federn gefunden: zweimal weiss, einmal dunkel und einmal graue Federn. Und einen abgelegten Zaun hinter dem Hühnerhaus.

Schon früh fliegen die ersten Mauerbienen und beginnen unsere Bienenhotels zu belegen. Und nicht nur das…

Ausflüge, Stimmungen

Ab auf’s Rad, wann immer es möglich war. Oft genug war es regnerisch oder sehr windig und hat uns deshalb nicht gelockt. Unser liebgewordener étang de Montarlot wurde ausgefischt und wir fanden ihn zu unserer Verwunderung leer vor. Er ist aber nach wie vor beliebtes Ziel für eine kleine Rundreise.

BesucherInnen

Arbeiten in Atelier und Poncerie

Sobald die überwinterten Pflanzen draussen sind, können wir die Ateliers wieder zum Arbeiten brauchen. Eva stellt Formen für den Backofen her und fertigt aus dem Restenton Tuben. Nachdem Jürg ein Musikstücklein mit Xylophonstimmen gemacht hat, baut er selber ein chromatisches Instrument. Als Schläger stellt er ein Paar aus Gummi und eines aus Filzbällen her. Am Schluss findet ihr auf Youtube ein Filmchen mit dem Xylophon in action! Jürgs Première auf dem Netz.

Und hier noch grad das zweite Youtube Musikstück:

Essen und trinken

Es ist schön, Lust und Zeit zu haben, die Mahlzeiten zuzubereiten und zu geniessen.

Garten

Unterhalt und Reparaturen

Je mehr Gegenstände und Räume und Gebäude man hat, desto grösser wird der Bedarf an Unterhalt und Reparaturen. Jürg packt das gerne an. Oft sind es Sachen, die kaputt sind, die man eigentlich ersetzen würde. Wenn man also eine Reparatur versucht, kann’s nicht schlimmer werden, nur besser.

Soviel haben wir bis Ende Mai zu berichten. In einigen Monaten berichten wir hier über den Sommer. Wir sind gespannt, was er für uns alles im Sinn hat.

Winterzeit

 

Abendstimmung am étang de Diombe

Weit gespannter Himmel, berückende Abendstimmungen, starke Wolkengebilde: all das hat uns bei Ausflügen zu Fuss oder mit den Fahrrädern beeindruckt. Die vielen Regenperioden, düstere Nebelstimmungen und kalten Nordwindtage haben wir nicht fotografiert, da blieben wir schön in der warmen Stube…

Oft waren wir auch mit unsern Kindern und Grosskindern unterwegs

Advents- und Weihnachtszeit

Hagebuttenkonfitüre

Kärtchenproduktion

Flicken

Ständerlampe

Holzen

Harzige Sache

Unsere Nachbarin musste 4 kranke Tannen fällen. Wir haben das ganze Holz erhalten – es musste allerdings noch verarbeitet, gespaltet werden. Was da zum Vorschein kam war ziemlich klebrig.

Kinderhaus im Bambuswäldchen.

Tiere

Geselligkeit

Schampus

Von August bis Dezember haben wir Trauben gelesen und immer ca. 3l zu Sauser verarbeitet. Die letzte Lese war am 14.12. 2020: Eiswein!

Im Oktober habe ich versuchsweise 2 Glasflaschen pasteurisiert. Zehn Tage später habe ich die erste bei Sue und Nik vorsichtig geöffnet. Bügel auf, einschenken, bestens geblieben.

Die zweite spare ich bis zum Silvester. Zehn vor zwölf, Sabin steht zur Sicherheit mit einem Lappen bereit. Bügel auf – die zweite Tischbombe an diesem Abend. Ein Riesenstrahl direkt an die Decke, der Versuch wieder zu schliessen verteilt den Saft auch auf die restliche Umgebung. Sofort grosse Aufwischaktion, so dass wir 24:00 doch noch anstossen können. Die Wände lassen sich nicht abwischen, das wird mit den kommenden Jahren verbleichen, wie schon Rotweinflecken vorher.

Diapositiv

Nebst den Super 8 Filmen bringe ich aus Thun ebenfalls unsere Dias mit. Mit einer Einrichtung kann ich Smartphone oder Fotoapparat vor den Dias platzieren und diese so abfotografieren. Interessant sind vorallem die paar Dias, die ich von Vaters Sammlung habe.

Korben

Wegen Corona hatten wir dieses Jahr keine Kurse, dafür einige Korbbestellungen. Deswegen hat Jürg drei Mal Weiden eingelegt und „verkorbt“.

 

Garten

Bei uns herrscht im Moment wieder ein beschaulicher Alltag. Das ist auch schön. Wir freuen uns aber ebenso, wenn wir wieder Besuch begrüssen können.

 
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New maAAbendstimmung am ét

 
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Sommer und Herbst 2020

Tiere

 Steph ersetzt den Träger beim Ofenraum, der, weil abgefault, nur an der Pfette hängt, anstatt diese zu stützen.

Essen

Töpferei

Besuch von Anniks Familie Ende Juli: Zeit zum Ausspannen und Spielen.

Zwei Wochen waren Elias und Ravi bei uns in den Herbstferien. Nebst Ausflügen, Lego und Playmobilspiel gab’s noch weitere Arbeiten.

Korben

Unterhalt

 
 
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Frühsommer 2020

Die jungen Katzen!

 

Sie begleiten uns intensiv durch die ganze Zeit: zuerst das lange Warten auf die Geburt, dann das Füttern und Pflegen durch LüLü, das Öffnen der Augen und die Entdeckerfreude. Wie rasch sie selber fressen, ihr Katzenkistli brauchen, wie drollig sie herumtapsen und schon bald raufen und an Vorhängen, Lampen, Polsterstühlen und Hosenbeinen hochklettern. Sie werden uns noch zwei weitere Monate auf Trab halten und für heitere Momente sorgen. Die sechs Büsselis waren übrigens, dank der Hilfe einer weiteren Katzennärrin, innerhalb zweier Tage nach der Geburt platziert.

Während des „confinement“ sind wir oft, halblegal, unterwegs: zwar haben wir das ausgefüllte Papier dabei (activité physique), doch entfernen wir uns etwas weiter als die erlaubten 1000 m von unserem Haus.

Das Leben läuft beschaulich ab, wie oft bei uns. Allerdings haben wir keine Besucher und feiern, wie die meisten, Ostern im kleinen Kreis.

Was uns der Frühling und Vorsommer an Blüten beschert ist wunderschön!

Auch was sonst im Garten alles gedeiht verfolgen wir gespannt.

Essen und dessen Zubereitung kommen nicht zu kurz in diesen beschaulichen Zeiten. Allfällige Gewichtsveränderungen haben wir nicht mitbekommen, wir sind Waagenabstinent.

Die Nordwand im Sommer-WC bekommt einen Lehmputz. Zuerst einen Bewurf mit Grobputz, danach einen Feinputz mit Quark und Kalk.

Weitere Projekte in dieser Zeit:

 

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1. Quartal 2020

Hier lebt sich’s gut, weil bisher ohna

einen Fall von dem Corona.

Bleiben oft bei uns zu Haus,

gehn mit E-Bikes manchmal aus,

aber nur mit Formular!

Die Hühner legen wunderbar,

Büsche und Unkräuter spriessen,

oft ist Wetter zum Geniessen!

 

 

Bereits im November sieht Jürg schlecht auf dem rechten Auge.

Mitte Dezember löst sich die Netzhaut und eine sofortige Operation ist nötig.

Etwa einen Monat nach der Operation der Netzhautablösung beginnt sich das Bild im rechten Auge langsam wieder zu zeigen.

 

 

Im Januar sind wir zu einem Hochzeitsfest eingeladen. Wie verpacke ich mein Geschenk, das bloss aus Nötli besteht?

 

.

Rund um die Terrasse der Cabane setzt Jürg die Stellriemen neu: die „rats topes“ haben den Zwischenraum vollgemüllt; dahinter beginnen die Balken zu faulen.

 

Im Anschluss wird das Wägli zur Cabane neu geformt und mit Platten belegt.

 

Gäste zu Besuch

 

 

Und die Hühner … und die Katzen …?

Bereits haben wir uns Gedanken gemacht, was wir mit unsern Hühnern anstellen sollen. Seit Anfang Dezember hat nur noch Henriette mehr oder weniger regelmässig gelegt. Unser Nachbar meinte, ja, das sei Zeit die Hühner auszuwechseln. Und wie aus Hühnern coq au vin wird, das wüssten wir ja jetzt auch …

Das war Ende Januar. Es scheint, die Hühner haben alles gehört. Sofort haben sie mit Legen begonnen. Und seit da haben wir wieder 3 Eier pro Tag. Das ist bei vier Hühnern nicht schlecht. Sie können noch bleiben.

 

Unterwegs

Und da wäre noch…

Herbst 2019

Viele Gäste hatten wir

Heuer zu Besuche hier

Viele kamen, um zu Korben.

Unser Nachbar ist gestorben.

Und viel Pilze hatt’s im Wald.

2019 endet bald.

 

Der neue „laineosier“ – Wagen ist da!

Endlich werden die restlichen in mühsamer Handarbeit gewonnenen Körner fertig verarbeitet.

Die Pilzernte beginnt mit den Champignons des champs, was ihnen ja wohl auch den Namen verpasst hat. Unser Nachbar Martin bringt uns einen Kessel voll und sagt, das die hintere Weide voll sei. Bald haben wir genug getrocknet und gefroren für unseren Bedarf. Wir holen später noch ein paar Kilos und trocknen und gefrieren diese für Madeleine.

Wir können zwei Generationen Feigen ernten. Die letzten frischen Feigen essen wir im November.

Hier noch etwas Feigologie:

eine Feige…

Eine Gesichtsfeige

 

Eine Ohrfeige!

 

 

 

Auf dem umgeschichteten Kompost beginnt etwas fröhlich zu wachsen. Wir kennen die Pflanze nicht genau, etwas Kürbis – Gurken – Melonenhaftes wohl.

Und dann geht’s an die Ernte:

Ponpon schläft und Lülü leckt

Oder ihn mit beissen weckt:

Komm jetzt Faulpelz, spiel mit mir

Du verschlafnes Katzentier!

Jagen draussen Hühnern nach

Klettern hoch auf Baum und Dach.

 

Zwischen gelbem und grünem Zimmer gibt es nun einen Bücherschrank.

Essen und Spielen gehören zu unserem Alltag. Für Jürg gibts da manchmal eine Verbindung… (Mit em Ässe wird nid gschpiut!)

Wegen Undichtigkeit braucht das Biberschwanzdach eine Sanierung

Zwei andere Reparaturarbeiten:

Alenka, Meret und Ladina töpfern verschiedene Gefässe während ihren Herbstferien.

Mit Eckart und Eva Lensch besuchen wir die Abbaye de Citeaux, Gründerkloster der Zisterzienser.

Was hinein soll, ist schon drin,

Pflanzen, Bassin, Trampolin.

Kohl und Gwürze stehn im Garten,

Schnittsalat und Nüssler warten.

Zuckerhut und Lauch indessen,

Hat bereits die Maus gefressen.

Sommer 2019

Blumen, Gemüse und Früchte erfreuen uns durch den ganzen Sommer.

Einige kulinarische Leckerbissen des Sommers.

Der Bambushain wächst rasant: wir zählen über hundert neue Stängel. Bei einem messen wir am Abend 2 m. Am folgenden Abend sind es 2,42 m!

Etwa die Hälfte aller Triebe schneiden und giften wir, damit das Wäldchen in seinen Grenzen bleibt. Etliche ernten wir und brauchen diese zum Hochbinden von Bohnen und Tomaten.

Vielerorts wachsen Hafer, Weizen und Gersten, vielleicht auch noch andere Getreidearten. Wahrscheinlich zerstreut von Vögeln am Futterbrett. Jürg beschäftigt sich mit dem Dreschen, kommt aber nur sehr gemächlich voran. Den halben Löffel Haferflocken muss man entsprechend langsam geniessen!

Von Mai bis September wird immer wieder mit Weiden gearbeitet: Körbchen, Kugeln, Kränze und Fische entstehen.

In den Weiden vor den Zimmern hat sich ein Zaunkönigpärchen ein Nest gebaut. Wir beobachten das Füttern und erschrecken immer wieder, wenn der König unerwartet vor unserer Nase losfliegt.

Seitdem die Hühner nur noch den hinteren Teil bewohnen, stehen diese oft am Töörli. Deshalb braucht es einen verlängerten Tritt zur Terasse, damit wir die Köttel einfacher entfernen können.

Über Pfingsten sind alle Geschwister von Jürg da, mit Partnern und zum Teil mit Kindern und Freunden. Neunzehn Leute sind wir insgesamt.

Dank zwei H&HH (Haus und Hühner- Hüter)Paaren können wir im Juli für zehn Tage nach Sardinien in die Ferien verreisen. Hier ein paar Bilder zu unserem Aufenthalt.

Über die Tage von „Châlon dans la Rue“ sind wir noch einmal neunzehn Bewohner. Hier einige Bilder dieser Sommertage.

Zuerst bekommen wir ein junges, graues Büsi aus der Nachbarschaft: Lülü. Sie ist sehr schnell daheim bei uns, erwacht morgens früh um fünf und will spielen. Da muss Jürg eine Tür einbauen, damit Lülü sich unten austoben kann, bis wir wach sind.

Anfang September kommt aus der Schweiz noch ein junger Kater dazu: Ponpon. Für die Reise entsteht ein Korb mit Deckel, welchen Lülü erst mal ausprobieren darf.

Die beiden brauchen ein paar Tage, bis sie sich aneinander gewöhnt haben. Ponpon lassen wir erst nach einer Woche hinaus. Jetzt verstehen sich die beiden ausgezeichnet und gehen zu zweit auf Entdeckungsreisen und auf Hühnerjagd.

Suchbild: wo ist Ponpon?

Sommer ade, Partner ade

Zeit, das Bassin abzubauen, zu reinigen und in den Winterschlaf zu versetzen.

Aber auch Zeit, den Peugeot Partner zu prüfen. Er wird zurückgewiesen. Wir schauen uns beim Garagier das kritisierte Chassis von unten an: carrémant pourri, total verrostete Längsträger. Nach 20 Jahren und fast 300 000 Km Ende der Reise.

Frühling 2019

Es blüht allenthalben, wir alle geniessen die warme Frühlingssonne.

Die Arbeit am Unterstand für die Hühner kann Anfang Februar in Angriff genommen werden.

Sobald die Kartoffeln im Boden sind, beginnen wir nebendran ein Hügelbeet anzulegen.

Im Korberkurs im April entstehen nebst Körbchen etliche Futterhäuschen, Windlichter und Kränze. Über Ostern wird dann fleissig weiter gekorbt.

Über Ostern sind wir schön ausgeglichen: 8 Erwachsene, 8 Kinder, eine tolle Gesellschaft bei Tisch und Spiel.

Ende April wird ein Wochenende getöpfert: Platten, Tassen und sogar ein Krug entstehen. Hauptsächlich arbeitet Eliane jedoch an ihrer Semesterarbeit.