Jahresanfang 2019

Wir wünschen allen ein glückliches und erfolgreiches 2019

Der Jahreswechsel ging bei uns ganz ruhig über die Bühne.

Ein feines Essen, von der männlichen Besatzung gekocht, eine Tischbombe und ein kleines Filmli :-}}

 

Jetzt endlich folgen den eher feuchten und grauen Tagen Sonnenstrahlen, die bereits ein bisschen wärmen und einen hinauslocken, den Frühling schon im Hinterkopf. Auch die Vögel erzählen uns bereits von warmen Tagen und blühenden Wiesen.

 

Jürg ist bereits wieder am Häusle bauen. Er kann es einfach nicht lassen :-}

Nein, ich habe ihn natürlich darum gebeten, für die Hühner einen neuen Stall zu bauen, mit einem kleinen Unterstand, damit sie  ihr eigenes Reich haben und wir das unsere. Ich weiss schon jetzt, die Hühner werden nicht begeistert sein. Sie sind so gern in unserer Nähe. Aber eben …

Sommer – Herbst 2018

Ein langer, heisser Sommer mit vielen Gästen, neuen Bekanntschaften, schönen Begegnungen. Warme Tage bis weit in den Oktober liessen den Herbst nur kurz werden, schon Mitte November hat es zum ersten Mal geschneit.

Im Juli erfreuen sich viele unterschiedliche Leute im Pool. Bei Temperaturen um 40°C im Schatten ist auch Wasser mit 29°C fast noch angenehm frisch. Allerdings bleibt das Überwachen der Wasserqualität eine Sysiphus Arbeit…

Der Sonnenkocher kommt etliche Male zum Einsatz. Die Temperatur steigt bis auf 140°C

Durch den Sommer wird immer wieder etwas an der „Poncerie“ gearbeitet, dem Nebenraum zum Schopf, der für staubige Arbeiten gemacht wurde.

Châlon dans la rue. Einmal hüten wir die beiden Jungs, währenddem die Eltern auf Entdeckungstour gehen.

Die Hühner begleiten unser Leben. Es ist interessant, das Grosswerden der beiden Küken mitzuverfolgen.

Nach der Kartoffelernte im August macht Eva den Garten bereit für den zweiten Anbau: Salate, Kohl, Lauch, Spinat und Krautstiele, Rettich und Randen.

Frisch angelegter Garten im Sommer

 

So sieht er im Herbst aus

Trotz grosser Trockenheit ist es ein fruchtiger Sommer. Es gibt zwei langandauernde Feigensaisons: nebst frischen Früchten gibts oft auch Feigenkuchen. Eine ganze Büchse getrockneter Früchte wird im Winter die Müeslis bereichern.

Auch wenn keine Kurse stattfinden, gekorbt und gefilzt wird trotzdem.

 

Da ziemlich viele Gäste uns besuchen, gibt es öfter Mal Pizza, für uns jedes Mal ein schönes Ereignis.

Unterhaltsarbeiten:

Jürg beginnt, die Fugen der Aussenmauer nach und nach zu ersetzen, Boiler werden entkalkt und der Briefkasten bekommt ein neues Dach.

Im September verreisen wir für eine Woche in die Bretagne, zu der Küste der Granit Rose.

Die Tage werden kürzer, Kerzen begleiten uns in die Winterzeit.

 

Markttag in Louhans

Der Markt in Louhans ist wirklich immer wieder ein tolles Ereignis. Er ist riesig und es gibt einfach alles.

Während sich die Hühner an die neue Umgebung gewöhnen,

ist es höchste Zeit wieder einmal Gästeseifen herzustellen.

Das Wichtigste ist, dass alle Zutaten und die Gefässe bereitstehen, damit ich nur noch alles zusammenrühren muss und abfüllen kann.

Frühling – Auffahrt – Pfingsten

Wir haben zwar keine Kursteilnehmer, aber von Mitte März bis Pfingsten sind knapp 50 verschiedene Leute zu Besuch; lange geplante Aufenthalte und spontane Besuche.

Die reiche Blumenwiese mit den Margriteninseln begeistert uns immer wieder.

Ein Hühnerhäuschen auf Rädern entsteht. Verschiedene Helfer unterstützen den Bau, die Hühner sind jedoch noch nicht eingetroffen.

Grosskinder helfen im Garten und beim Ascheaustragen.

Oft arbeitet Jürg am Boden: Hülse für Wäscheständer, Platten zur „poncerie“, Tritt zum Ofenraum und Stellriemen bei der Terrasse.

Drei weitere Arbeiten, allerdings nicht alle von uns hergestellt.

Spielen und Sport sind bei jedem Wetter möglich, drinnen oder draussen.

Ein paar weitere Besucher…

Musse zum Lesen, Zeichnen und geniessen fehlt nicht.

Ein Trampolin wird aufgestellt und an Pfingsten bei sommerlichem Wetter eingeweiht. Danke Erikson und Sabin!

 

 

Winter

Während der letzten drei Monate hat uns fast ständig starker Wind und Regen begleitet. Vom Regen gibt es keine Bilder, wir sind dann lieber drinnen.

Wenn immer das Wetter einigermassen trocken war, haben wir Arbeiten ums Haus erledigt.

Hingegen hatten wir’s drinnen immer gemütlich. Basteln, Backen, Kaffee und Kuchen mit Spielen kamen nicht zu kurz.

Jürg trägt unseren Harmoniumüberschuss ab. Er zerlegt eines davon vollständig, reinigt, flickt es, transportiert es in Einzelteilen in den Schlafraum über den Ateliers.

Steph liefert und montiert uns den Waschtisch aus Apfelbaum für unser letztes Zimmer. Jetzt ist es fast bereit für die ersten Gäste.

Jürg organisiert und räumt auf. Sämtliches Baumaterial soll übersichtlich und leicht zugänglich gelagert sein.

 

Herbst

Fast wie Sommer, dabei ist es Mitte Oktober. Gerne räkeln wir uns in der Sonne.

Das Wasser lockt, obwohl die Wassertemperatur nur 12°C beträgt. Nur für harte Typen und Typinnen.

Auch dieses Jahr werden wir reich beschenkt mit Früchten aus Garten, Wald und Ofen 🙂

Auch Kunsthandwerkliches entsteht.

Alle Gäste sind abgereist. Jetzt ist es an uns, ein paar Tage zu verreisen. Wir erkunden das Burgund, das bei uns in Mervans ja gerade erst angefangen hat. Während eines Tages reisen wir gegen Norden, um auf halber Strecke nach Paris, in Auxerre ein paar Tage zu bleiben und die dortige Gegend unsicher zu machen. Unterwegs besuchen wir schon ein paar bekannte Kirchen und Kathedralen.

Herrlich, was uns da so über den Weg kröicht und flöicht :-}

Wenn keine Gäste da sind, ist Jürg immer am Bauen. Das letzte Zimmer ist am Enstehen. Im Stall gibt es neuen Stauraum, damit unser „Gnusch“ etwas übersichtlicher wird.

 

Auffahrt – Pfingsten – Sommer

Bühelis bringen zur Auffahrt ein Harmonium. Jetzt haben wir ZWEI! Ein Lautes und ein Leises. Ich, Eva, bevorzuge letzteres. Jürg spielt seine Psalmen regelmässig. 🙂 😇 . Er bevorzugt das Laute (grrrmbl).

 

Auch über Pfingsten waren unsere Zimmer gut besetzt.

Spielen, Faulenzen und schöpferisches Arbeiten waren angesagt.

Um die Zeitspanne bis zur Pensionierung darzustellen, haben uns die Kinder eine Serie Früher – Heute – Fotos geschenkt. Hier ein Beispiel davon:

Nachdem Jürg die Schule hinter sich gelassen hat, nichts wie ab nach Frankreich. Damit haben uns unsere Nachbarn empfangen.

Nach einer Woche, am 13. Juli, lockt uns Raví, Elias kleiner Bruder, zurück in die Schweiz.

Sabin und Erikson haben eine gute Geburt zu Hause erlebt.

Auf der Rückreise nehme wir Adelheid mit.

In den nächsten zwei Wochen arbeitet sie mit Wolle und Weiden und teilt unsern spielerischen und kulinarischen Alltag. Zweimal besuchen wir „Chalon dans la rue“.

 

 

 

Le joli printemps

Seit Anfang Jahr lockt uns das immer wieder milde Wetter zum Arbeiten nach draussen.

Jetzt geniessen wir richtiges warmes Frühlingswetter und freuen uns an Allem was grünt und blüht.

Die Weiden sind geschnitten und der Garten ist bereit, die Betten sind gerüstet, wir krampfen hier zu zweit 😉

Frühlingsferien

Über Ostern besuchen uns viele Gäste. 

Familie Fühmann mit der ganzen Kinderschar, Regula und Urs mit ihren Freunden. Das ergibt eine grosse Tafel.

Winter

Nach einem düsteren und feuchten Dezember, der uns fast jeden Tag dicken Nebel bescherte, freuen wir uns über die ersten Sonnenstrahlen im neuen Jahr.

Auch wenn die Temperaturen zum Teil tief unter Null liegen, geniessen wir die Spaziergänge durch das weite Land, begleitet von Reihern, Krähen, Greifvögeln, Biberratten, Fasanen und Vögel, die wir im Fluge nicht bestimmen können. Allerdings sind sie bereits weit weg, wenn wir endlich den Fotoapparat gezückt haben 😅.

Also gibt es halt nur ein paar Impressionen des weiten Landes und des grossen Himmels.

Sommer und Herbst

Herbstwind, letzte Ernte

Letzte Herbstarbeiten vor dem Winter: Feuerbohnen und Indianermais ernten, Drachen steigen lassen.

Unser Hausdrachen!unser Hausdrachen

Glas, Ton, Weiden

Während einer angenehmen Sommerwoche entstehen im Atelier Arbeiten aus Altglas. Wegen kaputtem Ofen, haben wir schnell auf den grösseren Ofen umgestellt, dessen Temperatur-Feineinstellungen mir aber nicht geläufig sind. Das Ergebnis: ein grosses Desaster. Die Temperatur war etwas zu hoch, alles etwas zu stark geschmolzen und ein grosser Teil wegen unpassenden Glaszusammensetzungen gesprungen. Uff, das müssen wir noch einmal nachholen.

Mit Eifer an der Töpferscheibe und viel Freude und Engagement beim Flechten mit Weiden. Dazwischen häufiges gemütliches Spielen.

Später stossen Sabin, Erikson und Elias zu uns. Zwei Geburtstage sind zu feiern: Eriksons dreissigster und Elias‘ erster. Dazu wird viel gebadet und gut gegessen.

Über 1. August besuchten uns Esther und Marc. Beide haben mit Ton gearbeitet.

Ende August fährt der Bagger auf. Seine eigentliche Aufgabe ist, die Regenwasserabflüsse zu realisieren. Dazu kommt die Wiederherstellung des Mergelplatzes vor dem Haus. Und zu unserer grossen Erleichterung hat er auch noch den ganzen Platz für’s Bassin gemacht: Das ganze von uns bestellte Material irgendwo eingebaut. Am Schluss haben M. Roy und sein Arbeiter die Platten sauber verlegt. Oh wie sind wir froh, dass wir den ganzen Krampf nicht selber machen mussten.

Viel Freude bereitet uns immer wieder, was der Garten alles in die Küche liefert. Obwohl die Wetterverhältnisse nicht immer ideal waren.

Neben den vielen Eidechsen finden sich immer wieder andere spannende Tiere ein.